Im Jahr 2025 stärkt Frankreich seine Attraktivität für europäische Ärzte und Zahnärzte dank einer steigenden Nachfrage nach Gesundheitsleistungen, einer klareren Regulierung der administrativen Verfahren und einer schrittweisen Modernisierung der Einrichtungen. Um rechtmäßig zu praktizieren, müssen die in der Europäischen Union ausgebildeten Fachleute mehrere wesentliche Punkte des französischen Rechtsrahmens kennen. Hier ist eine klare und aktuelle Zusammenfassung der unverzichtbaren Verpflichtungen.
1. Berufserlaubnis: ein unverzichtbarer Schritt
Um in Frankreich praktizieren zu können, müssen Ärzte und Zahnärzte, die in der Europäischen Union ausgebildet wurden, eine von den staatlichen Stellen ausgestellte Berufserlaubnis erhalten. Dieses Verfahren stützt sich auf die Richtlinie 2005/36/EG, die die Anerkennung von Berufsqualifikationen innerhalb der EU harmonisiert.
Der Antrag ist bei den DREETS einzureichen, die für die Überprüfung der Authentizität des Diploms, der Berufserfahrung und der Konformität der Ausbildung des Bewerbers zuständig sind.
2. Obligatorische Registrierung bei der Berufsordnung
Nach Erhalt der Erlaubnis müssen sich die Praktiker bei der entsprechenden Kammer registrieren:
- 📌 Ärztekammer: für Ärzte aller Fachrichtungen
- 📌 Landeszahnärztekammer: für europäische Zahnärzte
Dieser Schritt ermöglicht die Vergabe der RPPS-Nummer, die für Verschreibungen, die Ausübung und den Zugang zu Krankenhausinformationssystemen erforderlich ist. Um den Prozess zu vereinfachen, bietet Euromotion einen Schritt-für-Schritt-Leitfaden: Wie man sich bei der französischen Ärztekammer registriert.
3. Verstärkung der Qualitätsanforderungen im Jahr 2025
Im Jahr 2025 legen die öffentlichen und privaten Gesundheitseinrichtungen mehr Wert auf:
- ✔ die Aktualisierung der beruflichen Kompetenzen,
- ✔ die Nachverfolgbarkeit von Handlungen,
- ✔ die Einhaltung medizinischer Protokolle,
- ✔ die Sicherheit der Pflege und Verschreibung,
- ✔ die Beherrschung des medizinischen Französisch.
Diese Anforderungen stellen keine neuen gesetzlichen Verpflichtungen dar, aber ihre Anwendung ist nun strenger, insbesondere in den Krankenhäusern, Kliniken und Zahnarztpraxen, die europäische Praktiker aufnehmen.
4. Verträge, Gehälter und Steuern: das französische System verstehen
Europäische Ärzte und Zahnärzte müssen die Grundlagen der französischen Verträge kennen: angestellter Status, Krankenhausarzt, freiberufliche oder gemischte Tätigkeit. Die Einkünfte variieren je nach Tätigkeitsform, Region und Struktur. Das Steuersystem sieht obligatorische Sozialbeiträge und eine progressive Einkommenssteuer vor.
Um Ihr tatsächliches Nettogehalt zu schätzen, können Sie die Euromotion-Rechner verwenden, die speziell für europäische Gesundheitsfachkräfte entwickelt wurden.
5. Praktische Einrichtung: Wohnen, Schulen und Integration
Über das Administrative hinaus erfordert Ihre Einrichtung praktische Vorbereitung: Wohnen, Schulbildung für Kinder, Französischlernen, Transport… Um Ihnen zu helfen, bietet Euromotion mehrere Schlüsselressourcen an:
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- 📘 Praktische Leitfäden & nützliche Werkzeuge
Eine gut organisierte Einrichtung erleichtert Ihre Anpassung an Ihre zukünftige Gesundheitseinrichtung und erhöht Ihre Erfolgschancen.
6. Arbeitsmarkt: eine hohe Nachfrage im Jahr 2025
Frankreich sieht sich mit einem dauerhaften Mangel an Ärzten und Zahnärzten konfrontiert, insbesondere in ländlichen oder städtischen Randgebieten. Krankenhäuser, Kliniken und Praxen suchen aktiv nach europäischen Fachleuten. Sie können hier die verfügbaren Stellen einsehen: Medizinische und zahnärztliche Stellenangebote.
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